Nachdem wir uns von dem ganzen Fiasko ein wenig erholt hatten, kehrte zum Glück unser logisches Denken wieder zurück.
Wir beschlossen uns einen Fachmann aus unserer Gemeinde hier auf Mallorca zu suchen um unsere Finca Ferien Mallorca doch noch realisieren zu können. Vor allen Dingen musste dieser nun über “tatsächlich GUTE Kontakte”, vor allem zum Bauamt verfügen. Schliesslich hatten wir einen “Schwarzbau” fabriziert.
Wir suchten und fanden zuerst eine spanische Dolmetscherin, mit normalem Stundensatz und machten uns mit Ihr gemeinsam auf den Weg zur Gemeinde. Hier wurde uns zwar freundlich aber doch energisch erklärt, dass keine Empfehlungen bezüglich irgendwelcher Baumeister gegeben würden. Durch einen versteckten Hinweis erhielt unsere Begleiterin eine wertvolle Information in mallorquinischer Sprache. Sie versprach uns draussen alles zu erklären.
Kurzum wir hatten einen Baumeister in Aussicht, der über wirklich gute Kontakte verfügte und sehr gerne beim Bürgermeisteramt gesehen war. Sofort machten wir uns auf den Weg in dessen Büro. Er hörte sich unsere unglaubliche Story an und versprach noch am gleichen Tag die “Ferien Finca ” bzw. Baustelle unter die Lupe zu nehmen. Am darauffolgenden Tag verabredeten wir ein weiteres Treffen.
Grosse Hoffnungen machte er uns hier nicht. Viel mehr erklärte er, dass wir nun zuerst einen Architekten finden müssten der bereit war, diesen angefangenen und völlig zusammen geschusterten und planlosen Finca Ferien Bau zu übernehmen. ??????????
Dieser würde dann einen technischen Berater ( spanische Vorschrift ) und einen Elektriker suchen und engagieren. Apropos Elektriker, hier kam schon die nächste Hiobsbotschaft. Unser Grundstück verfügte weder über Strom, noch Wasser oder Kanalanschluss. Und die Kosten für ein eigenes Stromhaus welches unabdingbar war, sollten sich auf ca. 30.000 Euro belaufen. Dies kam natürlich auch durch die qm Zahl unseres Grundstückes zustande. Durch die illegale Vorgehensweise konnte daher auch kein Baustrom bei der Gemeinde angemeldet werden.
Dies hiess im Klartext für uns: Architekt 15.000 Euro, Technischer Berater 8.000 Euro, Anzahlung für unseren neuen Baumeister 10.000 Euro. Nur damit die Finca Ferien Mallorca überhaupt loslegen konnte und das im 2. Anlauf!!!!!!
Wir versprachen die Gelder gleich nach unserer Rückkehr nach Deutschland aus, zu überweisen und verabredeten uns für den nächsten Tag um die Baupläne im Detail zu besprechen. Die meisten unserer Vorstellungen von einer Finca konnten nun nicht mehr realisiert werden. Es sei denn, wir wären bereit alles wieder abzureissen. ????
Das war dann doch ein wenig zu viel für unser Nervenkostüm. Wir beschlossen schweren Herzens, es dem Architekten zu überlassen, was nun gebaut werden konnte und was nicht. Er versprach die fertigen Baupläne nach Deutschland zu übersenden. Natürlich vor der Einreichung beim Bauamt!!!
Wie es mit unserer Finca Ferien weiter geht, davon mehr in meinem nächsten Artikel.
Eine gute Zeit und Grüsse von unserer jetzt super schönen Ferien Finca
Gisela Stecker
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Wie versprochen geht es hier nun weiter mit unserer geplanten Finca auf Mallorca!
Wir entschlossen uns auf die Forderungen des mallorquinischen Baumeisters einzugehen, um endlich wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Jetzt war es aber nicht möglich, die an Ihn nicht weitergeleiteten Lohnforderungen, einfach so an ihn, selbst mit Quittung zu bezahlen. Er benahm sich derart würend, dass wir uns ganz sicher waren, ihn so nicht von unserer Finca zu bekommen. Ihm würde mit Sicherheit wieder Neues einfallen, um uns weiter an der Nase herum zu führen. Und davon hatten wir nun ein für alle mal genug. Die Erfahrungen mit dem Schweizer waren uns noch hautnah bewusst.
Also machten wir erst mal einen kompetenten Dolmetscher ausfindig. Der natürlich einen gewaltigen Stundensatz für seine Dienste verlangte. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass man mit Übersetzen so gut verdienen kann!
Aber da wir weder der spanischen noch der mallorquinischen Sprache mächtig waren, blieb uns gar nichts anderes übrig.
Gut den Dolmetscher hatten wir. Jetzt musste wie in Spanien üblich noch ein Abogado also Rechtsanwalt gefunden werden. Dessen Stundensatz verschlug uns dann komplett die Sprache. Wir befanden uns irgendwie im Niemandsland, wo jeder seine eigenen Gesetze machte. Aber es half alles nichts. Wenn wir unsere Finca jemals fertig gebaut sehen wollten, mussten wir das alles akzeptieren. Ob uns das gefiel oder nicht.
Nun nach endlosen Zeit raubenden Besprechungen, Rückfragen und ständig höheren Forderungen seitens des Baumeister. “Wie er das denn alles gerne hätte” um die Finca zu verlassen, wurde eine Protokollierung aufgesetzt.
Diese beinhaltete unsere Zahlungen an ihn, den Dolmetscher, das Anwaltshonorar und die anfallenden Gebühren. Puh für diese Beträge zusammen, hätten wir locker den kompletten Innenausbau hinbekommen. Jedenfalls kostete es nicht nur jede Menge Geld, sondern 4 Monate Zeit und von unseren Nerven mal ganz abgesehen.
Nachdem alles unter Dach und Fach war, zog der Baumeister natürlich nicht ab. Nur gut, dass wir einen Teil ” seiner Abfindung” zurück behalten hatten.
Wir stellten ihn vor die Alternative und uns vor unseren Ein bzw. für ihn Ausgang. Die Bedingung war klar. Er würde sein restliches Geld jetzt und sofort bekommen, wenn er alles an Handwerkszeug mitnahm. Nur gut, dass wir hierzu noch mal den Dolmetscher gebeten hatten. Und dieser nahm ja immer den weiten Weg von Palma auf sich. ( Die Stunden liefen übrigens ab dem Zeitpunkt, wo er seine Haustüre hinter sich schloss. )
Der Baumeister, zeterte, schrie, fuchtelte rum und ging sogar mit der Hacke auf meinen Mann los. Wir liessen uns nicht beeindrucken und blieben hart. Runter von der Finca war die einzige Lösung. Zu guter Letzt lockte das Geld in unserer Hand. Er suchte auch noch den letzten Hammer. Räumte die Finca und bekam am Ausgang das Geld.
Mit wüsten Beschimpfungen, Beleidigungen und erheblichen Bedrohungen zog er mit seinen Leuten ab.
Meinem Mann und mir fiel ein Zentner grosser Stein vom Herzen. Der Alptraum war erst mal zu Ende. Wir bezahlten eine erhebliche Summe an den Dolmetscher. Und waren nach dessen Verabschiedung endlich alleine auf unserer Finca bzw. Baustelle.
Wir setzten uns auf die kahle Erde und zogen Bilanz. Tatsache wahr. Wir hatten einen zusammen geschusterten Rohbau, keine Baugenehmigung, keinen Architekten und niemanden der sich für die Realisierung unserer Finca interessierte.
Jetzt waren wir am Tiefpunkt angelangt. Sprachen nur ganz wenig spanisch. Kannten niemanden der uns hätte beraten können. Hatten dafür aber einen hohen Erfahrungsgrad, der uns mehr als spanisch vorkam.
Wie es mit uns weiter ging und unserer Finca, davon mehr in meinem nächsten Artikel!!
Bis dahin Grüsse von der Sonneninsel
Gisela Stecker
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Der Bau unserer Finca Ferien Mallorca verlief ab sofort immer im gleichen Schema. Alle 4 Wochen flog entweder mein Mann oder ich nach Mallorca.
Begutachteten den Baufortschritt und bezahlten.
Einen Kostenvoranschlag für unsere Finca Ferien, hielten wir nach mehrmaligen Nachfragen, erst nach ca. 6 Monaten in den Händen. Da uns aber daran gelegen war, so schnell wie möglich in der eigenen Finca Ferien Mallorca zu wohnen, nahmen wir das alles nicht so genau. Die Sonne schien und wir hatten immer gute Laune.
Das sollten wir noch bereuen!!!
Bezüglich der Baugenehmigung wurde uns nun erklärt, dass der Baumeister sich mit seinen guten Beziehungen zur Behörde geeignet habe und nun nur eine “Reforma” also eine Reform der alten Ruine einzutragen wäre. Wir sollten froh und dankbar sein, schliesslich würden wir dadurch die Kosten des Architekten, technischen Beraters und erneute Eintragungskosten sparen.
Unsere Freude war zu diesem Zeitpunkt gross und wir fanden uns ganz toll, wie wir das mal wieder hinbekommen hatten.
Wir Ahnungslosen glaubten tatsächlich diesem Sachverhalt. Gut zu unserer Verteidigung können wir sagen, er wurde uns einfach zu glaubwürdig präsentiert.!!!
Nun die Zeit schritt voran und mit diesem die Probleme mit dem Kostenvoranschlag des Schweizers. Da sich bei jedem Treffen Differenzen ergaben, beschlossen wir, das Ganze mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Es konnte doch nicht wahr sein, dass zwar die Fenster mit einkalkuliert waren, aber die Rahmen und die ausreichenden Maueröffnungen nicht.
Das Gleiche wollte uns der Schweizer bei den Innentüren weis machen. Die Tür ja, aber ohne Kalkulation des Rahmens und der erforderlichen Maße. Es passte vorne und hinten nicht. Und von Woche zu Woche fielen ihm neue Ausreden ein, um uns an der Nase herum zu führen. Für jede Kleinigkeit wollte er extra Geld und immer mit dem Hinweis, das steht nicht explizit im Kostenvoranschlag. Den Ausschlag gaben einfache Türschrauben, die er uns in Rechnung stellte. Jetzt war das Maß endgültig voll. Und nachdem die Zahlungen die erbrachten Leistungen mehr als abdeckte, beschlossen wir uns endgültig vom Schweizer und vom Baumeister zu trennen.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon sehr viel Geld in unsere Finca Ferien Mallorca investiert, aber weder von einer Finca noch von Ferien auf Mallorca konnte hier die Rede sein.
Wir hatten zwar einen gedeckten Rohbau, aber das war es auch. Keine Vorrichtungen, bzw. Leitungen für die Elektrik, Zementboden und jede Menge Bauschutt vor der Tür. Die Lage war nicht rosig.
Wie erwartet reagierte der Schweizer mit Nachforderungen, die er kurzerhand einfach erfand. Nun war es aber so, dass wir keinerlei Schwierigkeiten als Ausländer haben wollten und bezahlten aus diesem Grund seine unverschämten Forderungen. Der Schweizer verliess das Finca Ferien Mallorca Paradies, Gott sei Dank, den waren wir los.
Nun hatten wir aber den mallorquinischen Baumeister noch nicht von der Baustelle und er hatte das auch nicht vor. Was wir nicht wussten, kein Handwerker in Spanien betritt eine Baustelle, in der sich noch Handwerksutensilien eines anderen Handwerkers befinden. Da wir alles bezahlt hatten, glaubten wir, eine rasche Lösung mit ihm zu finden. Hier sollten wir gewaltig irren.
Die nächste Hiobsbotschaft stand ins Haus. Der Schweizer schuldete dem Baumeister einiges an Lohn, obwohl er nachweislich die Beträge von uns bekommen hatte. Alles Zureden und Beweisen half nichts, der Baumeister weigerte sich, das Finca Ferien Mallorca Paradies zu verlassen.
Wie das alles weiter geht, erzähle ich Ihnen in meinem nächsten Artikel. Sie dürfen gespannt sein!!
Bis dahin, lassen Sie es sich gut gehen.
Liebe Grüsse von unserer schönen Finca Ferien Mallorca
Gisela
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Nun nachdem alles protokolliert und der Kaufpreis bezahlt war, flogen wir erst mal nach Deutschland zurück.
Dort warteten wir zum Einen auf den Anruf des Schweizers, das der Bauantrag bei der Gemeinde eingereicht ist und zum Anderen, mussten wir für die Verwirklichung unseres Traumes, ja Geld verdienen und arbeiten.
Es dauerte nicht lange da kam ein Fax des Schweizers, mit der Bestätigung dass der Bauantrag ordnungsgemäss eingereicht sei und wir nun mit dem Bauen auf Mallorca bzw. unseres Hauses beginnen könnten. Auf unseren Einwand, das wir gerne erst mal abwarten wollen, bis die erforderliche Genehmigung erteilt wird, bekamen wir genervt zur Antwort. Dies wäre auf Mallorca vollkommen unüblich und nicht nötig. Schliesslich dürfe man hier von Gesetzes wegen schon mit dem Einreichen der Papiere, beginnen mit dem Bauen auf Mallorca.
Unser Verhängnis war, das wir alles glaubten, was der Schweizer und später der mallorquinische Baumeister erzählten.
Da mein Mann in Deutschland geschäftlich sehr eingebunden war, flog ich alleine nach Mallorca. Im Gepäck die Anzahlung für den Baumeister den ich nun kennen lernte und der einen kompetenten Eindruck auf mich machte.
Wir legten den Platz des Hauses fest und da ja noch eine alte Ruinenmauer stand, beschloss ich, das neue Haus an der gleichen Stelle bauen zu lassen. Mit dem in Aussicht stehenden Geldbetrag ging der Aushub flink vonstatten. Was mir natürlich sehr gefiel. und der Baumeister mit seinen 4 – 5 stets pünktlich anwesenden Arbeitern verstärkte mein Vertrauen noch.
Frohen Mutes flog ich wieder nach Deutschland und berichtete euphorisch vom Fortgang der Arbeiten. Da ich aber keine Ahnung vom Bauen und schon gar nicht vom Bauen auf Mallorca hatte, verabredeten wir das mein Mann die Aufsicht und den Fortschritt der Arbeiten zusammen mit dem Schweizer und dem mall. Baumeister, in zeitlichen Abständen abstimmen, bezahlen und überprüfen sollte. Es wurde ebenfalls vereinbart, erst einmal einen Kostenvorschlag für die nun anstehenden Maurerarbeiten zu erstellen. Danach wollten wir endgültig entscheiden.
Im Hinterkopf hatten wir ja immer noch die fehlende Baugenehmigung. Was uns gar nicht behagte. Auch wenn wir diesbezüglich auf unsere Fragen ständig vertröstet wurden. Wie, wir sollten uns nicht wie in Deutschland fühlen. Hier gingen die Uhren anders. Und überhaupt mit den super tollen Beziehungen, über die der Schweizer und der Baumeister angeblich verfügten, würden Sie alles zu unserer Zufriedenheit regeln.
Schliesslich würden Sie ja nicht zum 1 Mal das Bauen auf Mallorca übernehmen.
Na wenn das mal gut geht!!!! Davon weiter in meinem nächsten Artikel.
Liebe Grüsse bis dahin
Gisela Stecker
Arbeitern
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Froh und voller Optimismus schmiedeten wir schon Pläne, wie wir unser neues Haus Mallorca oder Mallorca Haus denn taufen sollten, obwohl uns noch nicht mal das Grundstück, mit der Ruine gehörte.
Der gewiefte Schweizer Verkäufer, drängte nun auf einen baldigen Notartermin, damit uns ja kein anderer unser Sahnestückchen, vor der Nase weg schnappte. Na das wollten wir ja wirklich verhindern. Wir waren felsenfest der Meinung 3 Grundstücke zum Preis von Einem zu erwerben. Wir Ahnungslosen!!!
Nun machten wir aber die entscheidenden ersten grossen Fehler, von vielen die nachkommen sollten. Zum Glück, das schonte gewaltig unsere Nerven, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts davon.
1.) Wir verhandelten beim Kaufpreis nicht.
2.) Wir liessen uns überreden, alle 3 Grundstücke zu einem grossen zusammen zu legen und in eine “Escritura ” zu schreiben. ( Was bedeutete, das wir nicht mehr so gross bauen durften, wie wir das vor hatten). Leider ändern sich die Gesetze hier auf Mallorca immer, wenn die Regierung wechselt und das ist sehr oft.
3.) Der Schweizer, suchte den Notar aus und brachte gleichzeitig auch die Dolmetscherin für uns mit. Da alles in mallorquinischer Sprache und nicht in spanischer Sprache verlesen wurde.
Wir Gutgläubigen gingen davon aus, dass genau wie in Deutschland, der Notar beide Parteien gleich behandelt. Dem war leider nicht so, wie wir später feststellen mussten und hat uns sehr viel Lehrgeld gekostet.
Der Notar befand es nicht mal für nötig uns dahingehend aufzuklären, dass bei einer Zusammenlegung der Grundstücke unser Haus Mallorca oder Mallorca Haus erheblich kleiner ausfallen würde. Wir hatten ja die Zusicherung des Schweizers, dass wir bei einem grösseren Grundstück, auch grösser würden bauen können.
Die offizielle Beurkundung der Zusammenlegung hat dann inclusive des Rechtsanwaltes des Schweizers noch mal immenses Geld verschlungen, bevor es überhaupt los gehen konnte.
Und wir befanden uns ganz ganz tief im Reich der VÖLLIG AHNUNGSLOSEN.
Voller Vertrauen übergaben wir dem Schweizer den Auftrag einen Bauantrag und eine Baugenehmigung für unseren Traum, ein Haus Mallorca oder ein Mallorca Haus zu bauen.
Sie werden es nicht für möglich halten, was ich in den nächsten Artikeln zum Besten geben werde und was uns tatsächlich so passiert ist.!!!
Seien Sie also gespannt. Bis dahin ganz liebe Grüsse aus Mallorca Gisela
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Heute beschreibe ich Ihnen die Kaufentscheidung für unsere Ferienfinca in Mallorca am Naturbadestrand “Es Trenc”. Der Vermittler, ein mit allen Wassern gewaschener Schweizer, der die Anzeige in der “Welt am Sonntag” geschaltet hatte, nahm meinen Mann auf Mallorca in Empfang. Unser langjähriger Freund, der bereits seit 10 Jahren eine Finca nähe Porto Colom inklusive Bienenzucht betrieb, begleitete die Besichtigungstour und riet nachhaltig und euphorisch zum Kauf. Vor allem die fruchtbaren Böden und die Nähe zum Naturbadestrand “Es Trenc” hatten es ihm angetan. Das Grundstück befand sich im besten landwirtschaftlich genutzten Bereich von Mallorca. Zugehörig zur Gemeinde von Campos im Gebiet Es Palmer. Allerdings hielt sich die Nutzung 1998 in Grenzen. Es wurde nämlich ausschliesslich als Weidelandschaft für jede Menge von Schafen genutzt. Kein Haus, kein Strauch, kein Baum nur wild wachsende Blumen und Unkraut egal in welche Richtung man schaute. Eine Umzäunung war natürlich auch nicht vorhanden. Nur schemenhaft konnte man die einstmals mallorquinische Mauer ( wegen Ihrer runden Form auch Eselsrücken genannt ) erkennen. Trotzdem alleine die Aussicht sich in Zukunft nicht mehr mit missgünstigen und neidischen Nachbarn herum schlagen zu müssen, gab den Ausschlag. Dieses Grundstück in der Nähe des Naturbadestrandes “Es Trenc” musste es sein.
Im nächsten Artikel dürfen Sie gespannt sein, wie der Besuch beim Notar usw. vonstatten gegangen ist.
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Im Jahr 1998 entschloss ich mich, mir mit meiner Familie eine Immobilie im sonnigen Süden zu zulegen. Die Wahl fiel auf Mallorca, schon alleine der Entfernung wegen. Nun war guter Rat teuer. Wir waren völlig ahnungslos, auf was wir bei einem Kauf einer Immobilie auf Mallorca, zu achten hatten.
In diesem Jahr berichteten die Medien fast täglich über Mallorca. Und die Sonneninsel war mehr als angesagt. Jeder wollte nach Mallorca. Nun suchten wir in diversen Zeitungen nach Grundstücken, Immobilien, Fincas, Dorfhäuser usw. Die Preise waren immens und wir dachten, nie und nimmer, dass wir uns das leisten könnten. In der Welt am Sonntag wurden wir dann fündig und fanden eine Anzeige eines Grundstücks in der Nähe des schönsten Naturbadestrandes Es Trenc. Dies weckte unser Interesse und mein Mann flog nach Mallorca. Es handelte sich um ein grosses Grundstück mit 26.000 qm, allerdings nur mit einer kleinen baufälligen Ruine darauf. Die Grundstücksgröße setzte sich aus 3 Teilen zusammen, was sehr gut ist, denn da darf man ja auch mehr bauen. Dies wussten wir aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Jedenfalls war der Preis erschwinglich und wir entschlossen uns leichtgläubig die “Immobilie auf Mallorca zu kaufen”. Immobilie? Ruine würde schon besser passen. Aber davon in meinem nächste Beitrag mehr.

Das Grundstück auf Mallorca
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Hallo,
ich moechte mich Ihnen erst kurz vorstellen, bevor ich ueber meine Ferienfinca Mallorca berichte. Mein Name ist Gisela Stecker, ich bin 59 Jahre alt und musste genau wie wir alle, meinen Lebensunterhalt die vergangenen Jahre, muehsam mit sehr viel Arbeit verdienen.
Da ich von Geburt ein sogenannter Bayer bin, habe ich lange Jahre im schoenen Muenchen gelebt und nun im reiferen Alter, habe ich meinen Lebensmittelpunkt auf meine Ferienfinca Mallorca verlegt.
Hier bewohne ich seit ca.10 Jahren eine Ferienfinca auf dem Land, nahe dem schoensten Naturbadestrand Es Trenc naehe Campos. Ich moechte Ihnen in diesem Blog von den Anfaengen dem Kauf des Grundstuecks, bis hin zur Ferienfinca Mallorca, gerne meine Erfahrungen erzaehlen. Vor allem wichtige Tipps geben, was man beim Bau der Ferienfinca Mallorca alles beachten muss.
Hier habe ich ein aktuelles Bild eingestellt, wie die Ferienfinca Mallorca heute aussieht.

Finca El molino rojo de Palmer
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